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Splinter Cell: Conviction und der PC

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Artikel erstellt von Nils Grimm am 20.05.2010.

Wenige Wochen nach der Veröffentlichung von Splinter Cell: Conviction für die Xbox 360, bringt Publisher Ubisoft das neue Stealth-Action-Abenteuer von Sam Fisher nun auch für den PC. Wir möchten euch an dieser Stelle nur kurz auf die Unterschiede aufmerksam machen und empfehlen euch daher auch unseren Test von Splinter Cell: Conviction für die Xbox 360.

Das Spiel lässt sich auf dem PC auf mehrere Wege steuern. Natürlich unterstützt Conviction die Steuerung mit Tastatur und Maus. Gleich in der ersten Mission werdet ihr dabei, genau wie auf der Xbox 360, in alle Abläufe eingeführt. Durch die Verwandtschaft mit der Konsolen-Version gibt es aber auch eine Gamepad-Unterstützung. Laut Anleitung kann man das Spiel mit einem Gamepad mit 12 Tasten und 2 Achsen spielen. Dazu gehört zum Beispiel auch der Xbox 360-Controller. Das funktioniert nach einem Update inzwischen fehlerfrei auch in der PC-Version - zuvor hatten wir hiermit Probleme.

Inhaltlich und spielerisch sind sich die Versionen für PC und Xbox 360 absolut gleich. Unterschiede lassen sich aus diesem Grund natürlich nur noch im technischen Bereich ermitteln. Zunächst wären hier die Ladezeiten, die in fast allen Situationen um die Hälfte kürzer sind als auf der Konsole. Da hilft dann auch die Festplatten-Installation auf der Xbox 360 nicht mehr viel weiter. Weitere Pluspunkte sammelt die PC-Umsetzung in den Bereichen Grafik. Die Auflösung lässt sich zum FullHD-Standard von 1920x1080 hochschrauben. Gleichzeitig dürft ihr unterstützende Verbesserungen wie die Kantenglättung hinzuschalten. Die beherrscht die Xbox 360 bekanntlich gar nicht erst und so hat die PC-Umsetzung im Vergleich natürlich leichtes Spiel. Hier gilt aber für alle PC-Besitzer eine Information: Gerade die hinzuschaltbaren Extras wie Kantenglättung fressen in Splinter Cell: Conviction unheimlich viel Hardware-Power. Wer die nicht hat oder lieber auf ein flüssiges und reibungsloses Abenteuer setzt, sollte nicht mit den allerhöchsten Details starten.

Ein großer Minuspunkt ist bei aktuellen PC-Versionen von Publisher Ubisoft natürlich der Kopierschutz. Auch Splinter Cell: Conviction muss ständig mit dem Internet verbunden sein, damit ihr in Ruhe spielen könnt. Stürzt euer PC oder die Internet-Verbindung ab, könnt ihr auch nicht mehr spielen. Zusätzlich synchronisiert das Spiel vor und nach jeder Session euren Spielstand mit einem Server. Über solche lästigen Gängeleien können Xbox 360 Besitzer im Moment nur lächeln. Am Ende kann man keine klare Kaufempfehlung für eine der beiden Versionen aussprechen. Die PC-Version punktet durch ihre technische Überlegenheit, verliert aber durch das nervige Kopierschutz-Thema wieder an Sympathie-Punkten. Die Konsolen-Umsetzung für die Xbox 360 macht eigentlich nichts so richtig falsch. Auch hier macht ihr keinen Fehler.

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