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So Blonde: Zurück auf die Insel

Artikel erstellt von Oliver Sautner am 24.04.2010
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cover
USK: 6
  • Entwickler: Wizarbox
  • Publisher: dtp entertainment AG
  • Genre: Adventure
  • Release: 26.03.2010
  • Spieler: 1
  • Medium: DVD
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Und natürlich müsst ihr mit den vielen Inselbewohnern, wobei es im Spiel gut 50 Charaktere gibt, über Gott und die Welt und darüber hinaus quasseln. Informationsbeschaffung ist eben kein leichtes Geschäft, erst recht nicht, wenn man es mit diesen schrägen Insel-Gestalten zu tun hat, wobei die Frage bleibt, ob sich diese durch Sunnys Art nicht genervt fühlen dürften. Wobei die Protagonistin im Laufe des Adventures nach und nach beweist, dass in ihrem Oberstübchen doch nicht nur Stroh liegt und sogar auf eine leicht beschränkte Art Sympathien weckt. Überhaupt wartet das Spiel erwartungsgemäß mit vielen Gags und Kalauern auf. Hier werden zwar nicht die Höhen einer Sam & Max-Episode oder gar eines Monkey Island-Abenteuers erreicht, von dem das Spiel nicht nur hinsichtlich der Örtlichkeiten einige Dinge abgeschaut hat, aber die Schmunzel-Frequenz ist doch angenehm hoch und hin und wieder gelingt es So Blonde auch, einen lauten Lacher aus der Kehle zu locken. Praktisch: Die Unterhaltungen sind in Stichwörter unterteilt, die sich mit der Pointer-Funktion auswählen lassen.

Ein offenes Ohr zu haben bringt aber nichts, wenn es an Gehirnschmalz mangelt. Zum Glück steht hinter Sunny ein Spieler, der sich den damit einhergehenden Problemen annimmt, sonst würde das Mädel wohl für immer auf der Insel versauern. Wobei die Rätsel des Spiels nicht einmal von schlechten Eltern sind. Mehr noch, erfordern die Denkaufgaben oftmals erweitertes Um-die-Ecke-Denken und kratzen zuweilen, sei es durch ewig lange und unnötig in die Länge gezogene Rätsel-Ketten oder der Angewohnheit des Titels, den Spieler mit Absicht im Dunkeln tappen zu lassen, sehr an der Frustgrenze. Dabei profitiert die Wii-Version noch ungemein von weiteren Hilfestellungen, die dem Original-Release verwehrt blieben. So werden alle gegenwertigen Ziele in ein einsehbares Quest-Tagebuch eingetragen. Ein neuer Eintrag wird im Spiel stets mit einem dazugehörigen Sound-Effekt angekündigt. Außerdem existiert auch das schon genannte Hilfssystem, welches auch zur Lösung eines Rätsels auf Wunsch des Spielers entscheidende Hinweise liefert. So ganz ideal ist dieser Mittelweg nicht, da man zu oft nur die Wahl zwischen einem frustrierenden Trial and Error-Prozedere auf der einen Seite oder allzu eindeutigen Hinweisen auf der anderen Seite hat.

Auch einer anderen Problematik des Originals hat man sich angenommen, indem man Sunny ab dem dritten Kapitel eine Karte spendierte, auf der es sich jetzt endlich auch per einfachen Tastendruck auf der Vergessenen Insel umherreisen lässt. Ausgenommen sind Fälle, in denen sich Sunny im Inneren eines Gebäudes aufhält und Sonder-Situationen, aber ansonsten ist dies eine sehr begrüßenswerte Änderung, die einen großen Kritikpunkt des Originals aus der Welt schafft. Neu sind zum großen Teil auch die direkt ins Hauptspiel eingebundenen Minispiele, in denen sich Sunny zum Beispiel als Aushelferin in einer Bar im Stil von Diner Dash oder an einem Puzzle versuchen muss. Die Einlagen sind ganz nett und können nach und nach auch außerhalb des eigentlichen Abenteuers im Hauptmenü ausgewählt werden, um den Highscore weiter in die Höhe zu treiben.

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