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Pokémon Weiße Edition

Artikel erstellt von am 04.03.2011
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USK: all
  • Entwickler: Game Freak
  • Publisher: Nintendo
  • Genre: Rollenspiel
  • Release: 04.03.2011
  • Spieler (online): 1-5 (2-5)
  • Medium: Modul
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Der 25. März wird ein großer Tag für Nintendo, dann nämlich wird der 3DS in den Handel kommen – der erste richtige Nachfolger des DS. Quasi als Abschiedsgeschenk kommen noch mal einige sehr gute Spiele für den altehrwürdigen Handheld auf dem Markt, darunter zum Beispiel Okamiden oder das jüngst veröffentlichte Inazuma Eleven. Das größte Geschenk aber liefert freilich Nintendo selbst: Pokémon Schwarz und Weiß. Knapp ein Jahr nach der Veröffentlichung der Gold- und Silber-Remakes ist nun endlich wieder eine komplett neue Generation verfügbar. Und ohne allzu viel vorweg nehmen zu wollen: Dabei handelt es sich um die besten Pokémon-Games überhaupt. Warum das so ist, entnehmt ihr unserem Test.

Nachdem ihr euch für ein Geschlecht und einen Namen entschieden habt, werdet ihr auch schon vor die Qual der Wahl gestellt. Wollt ihr eure Odyssee mit Ottaro (Wasser), Floink (Feuer) oder Serpifeu (Pflanze) beginnen? Schon zu Beginn wartet jedoch ein Bruch mit alten Traditionen auf euch. Zum einen beschenkt euch mit Professor Esche erstmals eine Frau, zum anderen erhaltet ihr das Starter-Pokémon direkt nach dem Einschalten des DS in eurer virtuellen Hütte und müsst nicht erst zur Frau Professorin laufen. Aber noch weitere Neuerungen warten auf den Spieler. Nicht nur ihr bekommt ein neues Taschenmonster, sondern auch eure beiden Freunde Cheren und Bell. Freunde? Ja, richtig gelesen, denn erstmals in der Geschichte der Pokémon-Spiele bekommt ihr es nicht laufend mit einem Rivalen zu tun, sondern trefft hingegen immer wieder auf eure Sandkasten-Freunde. Im weiteren Spielverlauf trefft ihr immer wieder auf eure Freunde und erlebt mit diesen auch kleinere Abenteuer. Das ist eine durchaus willkommene Abwechslung und macht das ganze Abenteuer noch etwas sympathischer. Eine ausgeklügelte Story solltet ihr freilich auch im neuesten Spiel nicht erwarten. Professor Esche beauftragt euch damit, in der Einall-Region sämtliche Pokémon in euer Pokédex einzutragen. Punkt. Aber wie es sich für ein echtes Pokémon-Spiel gehört, ist die Geschichte maximal zweitrangig, euer eigentliches Ziel ist es wie eh und je, der erfolgreichste Trainer aller Zeiten zu werden und so viele Monster wie möglich zu fangen.

Veteranen dürften sich auf Anhieb wohl fühlen, hat sich am bekannten Kampfsystem doch nichts verändert. Nach wie vor laufen die Kämpfe rundenbasiert ab, nach wie vor könnt ihr aus vier verschiedenen Attacken eine auswählen oder wahlweise ein bestimmtes Item verwenden. Alles wie gehabt. Während eurer Reise lernt ihr die verschiedensten Leute kennen und müsst einigen NPCs hin und wieder aus der Patsche helfen. Natürlich bekommt es ihr es auch dieses Mal wieder mit einem fiesen Geheimbund zu tun, welcher dieses Mal auf den Namen Team Plasma hört. Auf den ersten Blick hören sich deren Ziele eigentlich gar nicht so verkehrt an: Sämtliche Pokémon aus der „Knechtschaft“ der Menschen zu befreien. Ihre Mittel, die sie dabei aber einsetzen, sind alles andere als vorbildlich. Vor Entführung, Raub und Körperverletzung schreckt Team Plasma nämlich nicht zurück. Auch wenn die Story an sich wie zuvor erwähnt nicht vom Hocker haut, so können zumindest die Auseinandersetzungen mit Team Plasma für storytechnische Höhepunkte sorgen, denn hier könnt ihr euch auf die eine oder andere interessante Wendung gefasst machen.

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